Der Hintergrund: Die Urahnen unseres Azubis war Bierbrauer, die Eltern Ärztinnen und Ärzte. Der sechzackige Stern ist das Zunftzeichen der Brauereien. Die Schlange hat er in Anlehnung an den Äskulapstab hinzugefügt, der als Symbol für die Medizin gilt.
Due Idee hat er im Zuge einer Aufgabe aus dem Entwurf- und Gestaltungsunterricht entwickelt.
Danke für die Erklärung, sonst könnte eins das schon leicht antisemitisch verstehen (wenn schon jegliche Darstellung von Kraken als antisemitisch verstanden werden kann)…
Ich musste mich selbst ersteinmal orientieren - meiner Meinung nach braucht der sechszackige Stern kombiniert mit der Schlange unbedingt den Kontext dazu. (Vor allem, wenn man nicht aus Bayern ist und deshalb das Innungszeichen nicht so kennt.) Die Platte kommt später mit dem Familiennamen in den Garten der Mutter. Ein Element fehlt noch: sein Steinmetzeichen. Das bekommt er allerdings erst, wenn er auf die Walz geht.
Der Davidstern ist m.W. nicht nur in Bayern das Zeichen der Brauer und deshalb an vielen alten Wirtshäusern zu finden. Dass es Steinmetzzeichen immer noch gibt und dass sie erst als Gesellen(?) geführt werden dürfen, wusste ich nicht, danke! Gibt es Regeln für ihre Gestaltung und eine Art Wappenbuch?
@Hraban (fiëé visuëlle) Das mit dem Steinmetzzeichen: es gab oder gibt ein System, das habe ich aber ehrlich gesagt selbst nicht ganz verstanden. Bei uns in der Innung ist das bisher noch nicht Thema gewesen. Früher wurde es von Gesellinnen und Meisterinnen auf der Wanderschaft geführt. In Ausnahmen gab es wohl auch Lehrlinge, die auf die Walz gingen.
Das mit den Frauen auf der Walz ist auch so ein Mysterium. Viele Schächte berufen sich auf die Tradition, nach der sie keine Frauen aufgenommen haben. Aber es gibt Auszeichnungen - ich glaube, aus dem 18. Jahrhundert - nach denen in Bern Frauen auf die Straße gingen, um für ihr Recht, auf Wanderschaft zu gehen, demonstriert haben.
Jetzt ist er fertig mit dem Tonmodell. Davon wird er eine Gipsform herstellen, die er dann mit Gips ausgießt, um den Rohling für das Gipsmodell zu erhalten. Den wird er nochmals überarbeiten.
Kontext zu der Arbeit findet ihr in der Bildbeschreibung und in den Vorgängerposts.
Bildhauerei Formenpark
Als Antwort auf Bildhauerei Formenpark • •Der Hintergrund:
Die Urahnen unseres Azubis war Bierbrauer, die Eltern Ärztinnen und Ärzte.
Der sechzackige Stern ist das Zunftzeichen der Brauereien. Die Schlange hat er in Anlehnung an den Äskulapstab hinzugefügt, der als Symbol für die Medizin gilt.
Due Idee hat er im Zuge einer Aufgabe aus dem Entwurf- und Gestaltungsunterricht entwickelt.
#Formenpark #Saarland
#Handwerk #Gesellenpruefung #Steinmetzwerkstatt #Steinbildhauerei
#Medizin
teilten dies erneut
Piiieps & Brummm und Bildhauerei Formenpark, Kirkel haben dies geteilt.
🩸🌻 WolGus
Als Antwort auf Bildhauerei Formenpark • • •Moin, wird die erhabene Fläche rausgekratzt oder aufgesetzt - und wie wird sie auf die spätere Unterlage übertragen 🤔
@formenpark
Hraban (fiëé visuëlle)
Als Antwort auf Bildhauerei Formenpark • • •Bildhauerei Formenpark mag das.
Bildhauerei Formenpark
Als Antwort auf Hraban (fiëé visuëlle) • •@Hraban (fiëé visuëlle)
Ich musste mich selbst ersteinmal orientieren - meiner Meinung nach braucht der sechszackige Stern kombiniert mit der Schlange unbedingt den Kontext dazu. (Vor allem, wenn man nicht aus Bayern ist und deshalb das Innungszeichen nicht so kennt.)
Die Platte kommt später mit dem Familiennamen in den Garten der Mutter. Ein Element fehlt noch: sein Steinmetzeichen. Das bekommt er allerdings erst, wenn er auf die Walz geht.
Hraban (fiëé visuëlle)
Als Antwort auf Bildhauerei Formenpark • • •Dass es Steinmetzzeichen immer noch gibt und dass sie erst als Gesellen(?) geführt werden dürfen, wusste ich nicht, danke! Gibt es Regeln für ihre Gestaltung und eine Art Wappenbuch?
Bildhauerei Formenpark mag das.
Bildhauerei Formenpark
Als Antwort auf Hraban (fiëé visuëlle) • •@Hraban (fiëé visuëlle)
Das mit dem Steinmetzzeichen: es gab oder gibt ein System, das habe ich aber ehrlich gesagt selbst nicht ganz verstanden. Bei uns in der Innung ist das bisher noch nicht Thema gewesen. Früher wurde es von Gesellinnen und Meisterinnen auf der Wanderschaft geführt. In Ausnahmen gab es wohl auch Lehrlinge, die auf die Walz gingen.
Das mit den Frauen auf der Walz ist auch so ein Mysterium. Viele Schächte berufen sich auf die Tradition, nach der sie keine Frauen aufgenommen haben. Aber es gibt Auszeichnungen - ich glaube, aus dem 18. Jahrhundert - nach denen in Bern Frauen auf die Straße gingen, um für ihr Recht, auf Wanderschaft zu gehen, demonstriert haben.
Bildhauerei Formenpark
Als Antwort auf Bildhauerei Formenpark • •Jetzt ist er fertig mit dem Tonmodell. Davon wird er eine Gipsform herstellen, die er dann mit Gips ausgießt, um den Rohling für das Gipsmodell zu erhalten. Den wird er nochmals überarbeiten.
Kontext zu der Arbeit findet ihr in der Bildbeschreibung und in den Vorgängerposts.
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propapanda und Bildhauerei Formenpark, Kirkel haben dies geteilt.